Secondhand-Kleidung in Frankfurt: Was ich vor dem Kauf prüfe
Ein günstiges Sakko wird nicht passend, weil es früher teuer war. Leo prüft Zustand, Bewegung und Änderungsaufwand, bevor aus einem Fund ein neues Problem wird.
Notizen aus Frankfurt über Stil, Stadt und den täglichen Kampf mit der Push-Nachricht.

Ein Kunde möchte eine Marke wie einen guten Anzug. Leo findet den Vergleich brauchbar, bis er die Fragen verdeckt, die vor einer schönen Formulierung stehen.
Ein günstiges Sakko wird nicht passend, weil es früher teuer war. Leo prüft Zustand, Bewegung und Änderungsaufwand, bevor aus einem Fund ein neues Problem wird.
Ein Sonntagabend braucht weder einen Ausflug noch eine vollständige Wochenplanung. Leo geht aus dem Westend in den Park und kommt ohne besondere Entdeckung zurück.
Frankfurt jenseits des Belegfotos: ein Einkauf in der Kleinmarkthalle, der Weg am Main und ein Schaufenster, vor dem man nichts entscheiden muss. Leo schreibt über eine Stadt, in der er lebt, ohne deshalb für sie sprechen zu können.
Alle Beiträge ↗Mainufer, Grüneburgpark oder ein Abschnitt im GrünGürtel: Leo wählt einen Ausgang nach Zeit und Lust, statt jede freie Stunde zu einem Ausflugsprojekt zu machen.
Leo geht mit dem Wort „Gemüse“ auf dem Einkaufszettel in die Kleinmarkthalle. Der Einkauf wird konkreter, seine Vorstellungen von richtigem Stadtleben etwas weniger.
Ein schöner Mantel hinter Glas führt zu keinem Kauf. Leo geht weiter und stellt fest, dass ein Aufenthalt ohne Kassenbon auch eine Bank gebrauchen kann.
Ein Anzug, der bleibt. Eine Schere, die Leo nicht beherrscht.
Alle Beiträge ↗Die Schere des Großvaters macht aus Leo keinen Schneider. Ein Knopf führt ihn trotzdem zur Frage, was sich vor dem nächsten Kauf noch reparieren lässt.
Der dunkelblaue Anzug hat mehrere Ordnungssysteme überlebt. Leo prüft, was Pflege und eine kleine Reparatur leisten können, ohne daraus eine Tugendprüfung zu machen.
Die erste Notiz erklärt, was dieses Journal mit Haltung meint, warum Frankfurt darin vorkommt und worum es Leo Winter bei diesen Notizen geht.
Das Telefon sitzt oft mit am Tisch. Manchmal liegt es immerhin im Flur.
Alle Beiträge ↗Ein Abendessen, ein Paket mit einem Kabel und die Frage, wer hier eigentlich wen unterbrechen darf. Ein kleiner Versuch mit digitaler Höflichkeit.
Leo ordnet seine Notizen neu und muss sie anschließend suchen. Über eigene Texte, gemeinsame Projekte und die Frage, wann eine Vorlage nur vom Schreiben abhält.
Ein Reader soll keine neue Pflichtensammlung werden. Dazu kommen eine reparierte Naht und ein ausgefallener Termin, dessen Platz nicht sofort neu besetzt werden muss.
Ein paar Vorlieben, einige Grenzen und der Versuch, den eigenen Geschmack nicht zur Hausordnung für andere zu machen.
Zum Kodex ↗Einmal im Monat schreibe ich etwas ausführlicher: drei Notizen, eine Empfehlung und eine Entschuldigung an meinen Schneider. Die bisherigen Ausgaben stehen hier vollständig.
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